80 Jahre Überfall auf die Sowjet-Union

Nachrichten, 25. Juni 2021

Vor 80 Jahren hat die deutsche Wehr-Macht am 22. Juni die Sowjet-Union überfallen. 27 Millionen Menschen sind in dem Krieg auf Seite von der Sowjet-Union getötet worden. In Deutschland und vielen anderen Ländern haben Politikerinnen und Politiker an den Überfall erinnert.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat gesagt: Der deutsche Krieg gegen die Sowjet-Union war eine „mörderische Barbarei“. Es hat viele Opfer gegeben. Das müssen die Deutschen anerkennen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat gesagt: In vielen Familien in der ehemaligen Sowjet-Union erinnern sich die Menschen an den schrecklichen Krieg. Der russische Präsident Wladimir Putin sagte in einem Telefon-Gespräch mit Merkel: Es ist wichtig, dass Deutschland und Russland gute Beziehungen haben. Es kann nur Sicherheit in Europa geben, wenn sich Deutschland und Russland anstregen. Im Augenblick sind die Beziehungen zwischen Russland und Deutschland nicht so gut. Es gibt viele Streit-Punkte.

Auch in Russland, der Ukraine und anderen ehemaligen Sowjet-Staaten haben Politikerinnen und Politiker an den Überfall von der deutschen Wehr-Macht erinnert.

In Berlin haben Politikerinnen und Politiker ein Museum über Flucht, Vertreibung und Versöhnung im 2. Welt-Krieg eröffnet. Über das Museum hatte es viele Diskussionen gegeben. In dem Museum wird auch gezeigt, dass Millionen Deutsche ihre Heimat verlassen mussten. Bundeskanzlerin Merkel sagte bei der Eröffnung von dem Museum: Die deutschen National-Sozialisten waren Schuld an dem 2. Welt-Krieg. Ohne den Krieg hätten viele Deutsche nicht ihre Heimat verlassen müssen.

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