Ärger um Sahra Wagenknecht

Vermischtes, 16. April 2021

Bei der Partei „Die Linke“ gibt es Streit um die Politikerin Sahra Wagenknecht. Der Grund: Sie hat ein Buch geschrieben. Und darin kritisiert sie vieles in ihrer Partei.

Sahra Wagenknecht bei einer Rede auf einem Partei-Tag. (dpa/Britta Pedersen)

Sahra Wagenknecht ist Bundestags-Abgeordnete für die Links-Partei. Sie war auch mal stellvertretende Bundes-Chefin und Fraktions-Chefin im Bundestag.

Ihr neues Buch heißt „Die Selbstgerechten“. Darin kritisiert sie ihre Partei. Sie schreibt zum Beispiel: Die Links-Partei kümmert sich zu sehr um Minderheiten wie Schwule, Lesben oder Migranten. Und sie kümmert sich zu sehr um den Klima-Schutz. Stattdessen sollte sich die Partei mehr um die armen Menschen kümmern. Und darum, dass der Reichtum in Deutschland besser verteilt wird.

Viele in der Links-Partei finden das Buch schlecht. Sie sagen: Sahra Wagenknecht schadet damit der Partei. Und sie sagen: Es ist wichtig, sich auch um Minderheiten und den Klima-Schutz zu kümmern. Viele Politiker von der Links-Partei sagen: Sahra Wagenknecht sollte sich nicht mehr für den Bundestag bewerben. 

Doch genau das hat sie jetzt gemacht: Die Partei-Mitglieder in dem Bundes-Land Nordrhein-Westfalen haben sie am Wochen-Ende zu ihrer Spitzen-Kandidatin für die Bundestags-Wahl bestimmt. 

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