Amnesty kritisiert Menschenrechts-Lage

Nachrichten, 9. April 2021

Die Corona-Krise hat dazu geführt, dass es vielen Menschen schlechter geht. Das sagt die Menschenrechts-Organisation Amnesty International. Sie hat ihren Jahres-Bericht vorgelegt.

In der Corona-Krise werden viele Menschen ungerecht behandelt, meint Amnesty International. (picture alliance/dpa – Britta Pedersen)

Amnesty sagt: In vielen Ländern gibt es mehr Ungleichheit und Unterdrückung. Viele Staaten haben zum Beispiel die Meinungs-Freiheit eingeschränkt. Das heißt, die Menschen dürfen nicht mehr sagen, was sie denken.

Amnesty sagt auch, es gibt mehr häusliche Gewalt. Viele Frauen und auch lesbische, schwule, bi-sexuelle, trans- und intersexuelle Menschen bekommen kaum noch Hilfe.

Die reichen Staaten sind egoistisch, meint Amnesty. Sie geben den ärmeren Ländern zu wenig Impf-Stoff gegen das Corona-Virus. Und die reichen Staaten liefern zu wenig Schutz-Ausrüstung, Arznei-Mittel und Nahrungs-Mittel.

In dem Bericht von Amnesty heißt es auch: Die Länder sind in der Corona-Krise unfähig, gut und gerecht zusammenzuarbeiten.

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