Anklage im Abgas-Skandal

Nachrichten, 11. September 2020

Martin Winterkorn war früher der Chef von der Auto-Firma Volks-Wagen. Volks-Wagen hat seinen Kunden früher Diesel-Autos mit falschen Informationen verkauft. Das nennt man Betrug. Winterkorn muss deshalb jetzt vor Gericht.

Martin Winterkorn war früher Manager bei der Auto-Firma Volkswagen. (Bernd von Jutrczenka/dpa)

Zu Volks-Wagen sagt man auch VW. Der Betrug von VW war so: VW hat in Diesel-Autos ein verbotenes Computer-Programm eingebaut. Dieses Programm sorgt dafür, dass weniger Abgase aus dem Auspuff kommen. Das passiert aber nur, wenn das Auto getestet wird. Es passiert nicht, wenn das Auto normal auf der Straße fährt. Die Ergebnisse von den Tests sagen dann: Das Auto hält die Gesetze für den Schutz von der Umwelt ein. In Wahrheit tut es das aber nicht.

Noch ist nicht klar, wer sich den Betrug ausgedacht hat und wer von dem Betrug wusste. Das Landgericht von der Stadt Braunschweig glaubt: Winterkorn hat von diesem Betrug gewusst. Winterkorn sagt: Das stimmt nicht. Vor dem Gericht soll jetzt bewiesen werden, dass Winterkorn von dem Betrug wusste. Wenn das stimmt, muss er wahrscheinlich ins Gefängnis.

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