Bundes-Länder geben Impf-Stoffe für alle frei

Nachrichten, 14. Mai 2021

Mehrere Bundes-Länder haben die feste Impf-Reihenfolge für alle Corona-Impf-Stoffe aufgehoben. Der Impf-Stoff von Johnson&Johnson soll hauptsächlich bei älteren Menschen zum Einsatz kommen. Für Einreisen nach Deutschland gelten neue Regeln.

Eine Frau wird gegen das Corona-Virus geimpft. (www.imago-images.de)

In Berlin, Bayern und Baden-Württemberg kann sich jetzt jeder bei seinem Haus- oder Betriebs-Arzt impfen lassen – und zwar mit jedem Impfstoff. Bisher gab es bestimmte Bedingungen – etwa wie alt man ist, welche Vorerkrankungen man hat und welchen Beruf man ausübt. Das nennt man Priorisierung. In den Impf-Zentren soll diese Reihenfolge aber weiter gelten. 

Auch für den Impf-Stoff von Johnson&Johnson ist die Priorisierung aufgehoben worden. Er soll zwar vor allem bei Menschen eingesetzt werden, die älter sind als 60 Jahre. Aber alle anderen dürfen sich damit auch impfen lassen. Bei dem Impf-Stoff von AstraZeneca hat das zu einem enormen Ansturm auf die Arzt-Praxen geführt. Denn noch immer gibt es nicht genügend Impf-Stoff. 

Weil aber immer mehr Menschen geimpft sind, und die Inzidenz sinkt, sind die Corona-Maßnahmen weiter gelockert worden. So gelten neue Regeln für die Einreisen aus dem Ausland. Menschen, die 2x geimpft sind oder Corona schon hatten, müssen jetzt nicht mehr in Quarantäne. Bundes-Gesundheits-Minister Spahn hat den Menschen Hoffnung gemacht. Er hat gesagt: Es kann ein guter Sommer werden.  

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