CSD-Protest in Ungarn und Berlin

Nachrichten, 30. Juli 2021

In Berlin und in der ungarischen Stadt Budapest haben sehr viele Menschen bei CSD-Paraden mitgemacht. Dabei ging es um die Rechte von Schulen, Lesben und anderen Menschen, die nicht hetero-sexuell sind. In Ungarn war der Protest besonders politisch.

Menschen in der Stadt Budepest in dem Land Ungarn haben für die Rechte von Schwulen und Lesben protestiert. (AFP)

Die Demonstrationen zum „Christopher Street Day“ gibt es jedes Jahr. Man sagt auch kurz CSD dazu. Es gibt den CSD in vielen Städten in Deutschland und in der Welt. In Berlin haben viele Menschen in bunten Kostümen mitgemacht.

In dem Land Ungarn ist die Situation für sehr schwierig für Menschen, die nicht hetero-sexuell sind. Hetero-sexuell bedeutet: Ein Mann liebt eine Frau oder eine Frau liebt einen Mann. Es gibt aber noch andere Orientierungen, zum Beispiel gibt es homo-sexuelle Menschen.

Es gibt seit Kurzem ein neues Gesetz in Ungarn. Das Gesetz soll unter anderem verhindern, dass junge Menschen Informationen über Homo-Sexualität bekommen. Das bedeutet zum Beispiel: Homo-Sexuelle und Trans-Gender dürfen in Büchern für Jugendliche nicht als normal gezeigt werden. Auch Filme und andere Medien dürfen das nicht mehr, wenn Jugendliche sie sehen können. Gegen das Gesetz gab es schon viele Proteste, auch beim CSD war das so. Dieses Jahr haben besonders viele Menschen mitgemacht. 

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