Deutschland erreicht Klima-Ziele

Nachrichten, 19. März 2021

Deutschland hat im Jahr 2020 weniger schädliche Treibhaus-Gase produziert als im Jahr 2019. Ein Grund dafür ist die Corona-Krise. Ein anderer Grund ist das Ende von den Kohle-Kraft-Werken.

Die Erneuerbaren Energien werden immer wichtiger. (dpa-Zentralbild)

Die Umwelt-Ministerin von Deutschland heißt Svenja Schulze. Sie hat die Klima-Bilanz von Deutschland für das vergangene Jahr vorgestellt. In den meisten Bereichen hat Deutschland die Ziele erreicht. Das bedeutet: Es wurden weniger klima-schädliche Treibhaus-Gase produziert.

Insgesamt gab es fast 9 Prozent weniger Gase als im Jahr 2019 und 40 Prozent weniger als im Jahr 1990. Besonders stark sind die Treib-Haus-Gase im Bereich Industrie zurückgegangen. Svenja Schulze sagt: Das ist eine Folge von dem Ende des Kohle-Stroms. In Deutschland werden immer mehr Kohle-Kraft-Werke stillgelegt. Dafür wird mehr Erneuerbare Energie produziert: zum Beispiel durch Wind-Kraft oder Sonnen-Kraft. 

Auch im Verkehr gab es weniger Abgase. Das kommt aber von der Corona-Pandemie. Die Menschen sind weniger Auto gefahren: vor allem keine langen Strecken. Außerdem gab es weniger Lkw-Verkehr. Umwelt-Schützer sagen deshalb: Die Klima-Schutz-Maßnahmen im Verkehr reichen nicht aus. Wenn Corona vorbei ist, wird die Luft-Verschmutzung durch die Autos und Last-Wagen sofort wieder zunehmen. Deutschland muss noch viel mehr Treibhaus-Gase einsparen. Sonst wird sich die Erde zu stark erwärmen.

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