Ehemaliger VW-Chef zahlt Millionen

Nachrichten, 11. Juni 2021

Martin Winterkorn war früher der Chef von der Auto-Firma Volks-Wagen. Volks-Wagen oder kurz VW hat seinen Kunden früher Diesel-Autos mit falschen Informationen verkauft. Nun zahlt Winterkorn 11,2 Millionen Euro Schaden-Ersatz an VW.

Der frühere VW-Chef Martin Winterkorn. (SVEN SIMON)

Auch andere ehemalige Manager müssen mehrere Millionen Euro an VW zahlen. VW wirft den Männern vor: Sie haben nicht sorgfältig gearbeitet. Sie haben von dem Diesel-Betrug gewusst. 

Winterkorn war 2015 zurückgetreten, als der Diesel-Betrug bekannt wurde. Winterkorn hatte immer gesagt: Ich habe nichts von dem Betrug gewusst. 

Der Betrug von VW war so: VW hat in Diesel-Autos ein verbotenes Computer-Programm eingebaut. Dieses Programm sorgt dafür, dass weniger Abgase aus dem Auspuff kommen. Das passiert aber nur, wenn das Auto getestet wird. Es passiert nicht, wenn das Auto normal auf der Straße fährt. Die Ergebnisse von den Tests sagen dann: Das Auto hält die Gesetze für den Schutz von der Umwelt ein. In Wahrheit tut es das aber nicht.

VW hat seinen Kunden und Kundinnen deshalb hohe Entschädigungen zahlen müssen. 

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