Erinnerung an Auschwitz

Nachrichten, 24. Januar 2020

Das Vernichtungs-Lager Auschwitz war ein schlimmer Ort. Die deutschen National-Sozialisten haben dort viele Menschen umgebracht, vor allem jüdische Menschen. Vor 75 Jahren ist das Lager befreit worden. Bundes-Präsident Frank-Walter Steinmeier hat daran erinnert.

Bundes-Präsident Steinmeier spricht in der Holocaust-Gedenk-Stätte Yad Vashem. (AFP / RONEN ZVULUN )

Steinmeier hat in der Stadt Jerusalem in dem Land Israel gesprochen. In Israel sind die meisten Menschen jüdisch. Steinmeier hat gesagt: Deutschland muss sich immer an die Verbrechen im National-Sozialismus erinnern. Wir dürfen niemals damit aufhören. Schon gar nicht jetzt, wo sich Hass und Hetze in Deutschland wieder ausbreiten.

Damit meinte Steinmeier zum Beispiel den Angriff auf die Synagoge in der Stadt Halle. Eine Synagoge ist ein jüdisches Gottes-Haus. Im Oktober hatte ein Rechts-Extremist versucht, die Synagoge in Halle mit einer Waffe zu betreten. Als er das nicht schaffte, tötete er 2 Menschen vor der Synagoge.

Steinmeier sprach in der Gedenk-Stätte Yad Vashem. Die Chefs und Chefinnen von Staaten und Regierungen aus fast 50 Ländern haben ihm zugehört. Und er hat ihnen versprochen: Wir werden den Anti-Semitismus bekämpfen. Wir werden jüdisches Leben in Deutschland schützen.

www.nachrichtenleicht.de