EU unterstützt Demonstranten in Belarus

Nachrichten, 21. August 2020

Die Europäische Union erkennt das Ergebnis von der Präsidenten-Wahl in Belarus nicht an. Sie hat sich damit hinter die Demonstranten gestellt.

Die EU hat in einer Video-Konferenz über die Krise in Belarus beraten. (Olivier HOSLET / POOL / AFP)

Die Staats- und Regierungs-Chefs von der EU haben in einer Video-Konferenz über die Krise in Belarus beraten. Sie haben dann gesagt: Die Wahl war nicht gerecht. Wir erkennen das Ergebnis nicht an. Außerdem hat die EU Sanktionen angekündigt. 

Bundes-Kanzlerin Merkel hat aber auch gesagt: Die EU will sich nicht einmischen. Belarus muss alleine einen Weg aus der Krise finden. Dazu müssen Regierung und Opposition miteinander reden. 

Der Präsident von Belarus heißt Alexander Lukaschenko. Er hat gesagt: Die EU soll sich um ihre eigenen Probleme kümmern. Er hat auch gesagt, dass die Polizei weiter hart gegen die Demonstranten vorgehen wird. Viele Demonstranten wurden schon verletzt.

Seit der umstrittenen Präsidenten-Wahl am 9. August protestieren die Menschen in Belarus jeden Tag gegen Lukaschenko. Einen Bericht zu den Protesten in Belarus gibt es hier.

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