EU will neue Flüchtlings-Politik

Nachrichten, 25. September 2020

Die Europäische Union will ihre Flüchtlings-Politik ändern. Die EU-Kommission hat dafür Vorschläge gemacht. Künftig soll direkt an den Außen-Grenzen von der EU entschieden werden, wer bleiben darf. Wer nicht bleiben darf, muss zurück in seine Heimat.

Auf der griechischen Insel Lesbos sind viele Flüchtlinge. (picture alliance / NurPhoto / Nicolas Economou)

Viele Flüchtlinge kommen in den Ländern Italien und Griechenland an. Die EU will den beiden Ländern helfen: Künftig soll direkt in Italien und Griechenland entschieden werden, wer in Europa bleiben darf. Bislang ist die Regelung so: Das Land, in dem die Flüchtlinge zuerst ankommen, ist auch verantwortlich für die Flüchtlinge.

Die Europäische Union will sich auch besser mit den Heimat-Ländern von den Flüchtlingen absprechen. Damit will die EU verhindern, dass viele Flüchtlinge über das Mittelmeer kommen. Stattdessen dürfen Flüchtlinge nur nach Europa kommen, wenn sie auch Arbeit haben.

Es gibt viele Gründe für diese Änderungen in der Flüchtlings-Politik. Einige Länder in der EU – wie zum Beispiel Ungarn, Polen oder Tschechien – wollen keine Flüchtlinge oder nur sehr wenige Flüchtlinge aufnehmen. Andere Länder – wie zum Beispiel Italien oder Griechenland – finden das ungerecht. 

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