Gegen Kinder-Arbeit

Vermischtes, 22. Januar 2021

In vielen Ländern der Welt können Kinder nicht zur Schule gehen, weil sie arbeiten müssen. In der Corona-Krise ist das noch schlimmer geworden. Die Vereinten Nationen haben deshalb ein „Internationales Jahr gegen Kinder-Arbeit“ ausgerufen.

In vielen Ländern von der Welt müssen Kinder arbeiten. (Picture Alliance / EPA/ dpa / Piyal Adhikary)

Entwicklungs-Minister Müller sagt: 24 Millionen Kinder werden nach der Corona-Krise nicht in ihre Schule zurückkehren. Sie müssen weiter arbeiten, damit die Familie genug zu essen hat. Müller sagt: Corona ist eine Katastrophe für viele Kinder.

Schon vor Corona haben Millionen von Mädchen und Jungen in vielen Ländern von der Welt gearbeitet – in Stein-Brüchen, in Teppich-Fabriken oder in der Landwirtschaft. Oft ist die Arbeit für die Kinder sehr hart. Manchmal ist sie sogar lebens-gefährlich. Müller sagt: Sie müssen arbeiten wie früher die Sklaven.

Die Vereinten Nationen wollen, dass es keine Kinder-Arbeit mehr gibt. Auch reiche Länder wie Deutschland können dafür mehr tun: Sie können zum Beispiel in ärmeren Ländern nur solche Waren kaufen, die ohne Kinder-Arbeit hergestellt wurden.

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