Gesetz zu Rück-Sendungen

Vermischtes, 14. Februar 2020

Viele Menschen kaufen im Internet Sachen. Sie schicken sie zurück, wenn ihnen etwas nicht passt oder gefällt. Das Problem: Die Händler werfen viele von den Sachen auf den Müll.

Händler werfen viele Rück-Sendungen einfach weg. (dpa)

Das will die Bundes-Regierung jetzt ändern. In einem Gesetz-Entwurf steht: Versand-Händler wie Amazon dürfen zurück-geschickte Sachen nur noch in Ausnahmen zerstören. Die Waren sollen statt dessen wieder verkauft oder gespendet werden.

Die Umwelt-Ministerin von der Bundes-Regierung heißt Svenja Schulze. Sie sagt: Im Online-Handel wird zu viel weggeworfen. Der Müll ist nicht gut für die Umwelt. Außerdem ist es Verschwendung.

Die Deutsche Umwelt-Hilfe sagt: Das Gesetz reicht nicht aus. Wer Waren weg-wirft, muss Strafe zahlen. Andere Verbände fordern: Verbraucher sollen für die Rück-Sendungen bezahlen. Sie sagen: Dann überlegt man vielleicht genau, was man bestellen will.   

Im vergangenen Jahr ist jede 6. Online-Bestellung zurück-geschickt worden. Die Händler werfen die Waren oft weg, weil das billiger ist, als die Sachen wieder zu verkaufen.

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