Gewalt in Leipzig

Nachrichten, 11. September 2020

In der Stadt Leipzig haben Links-Extreme drei Nächte hintereinander protestiert. Dabei gab es Gewalt gegen die Polizei.

In Leipzig hat es Gewalt gegeben. (Picture Alliance / dpa Zentralbild / Hendrik Schmidt)

In Leipzig hat die Polizei zwei besetzte Häuser geräumt. In einem besetzten Haus wohnen Menschen, obwohl ihnen das Haus nicht gehört. Sie zahlen keine Miete. Niemand hat ihnen erlaubt, dort zu wohnen. Räumung bedeutet: Die Polizei geht in die Häuser und holt die Menschen heraus, auch wenn die Menschen das nicht wollen.

Als die Polizei die Häuser geräumt hat, haben Links-Extremisten Polizistinnen und Polizisten angegriffen. Sie haben zum Beispiel Flaschen auf sie geworfen. Sie haben auch Sachen angezündet und kaputtgemacht, zum Beispiel Müll-Tonnen.

Eigentlich wollten viele Menschen in Leipzig gegen hohe Miet-Preise protestieren. Nun sagen Politikerinnen und Politiker: Die Gewalt überschattet das eigentlich gute Anliegen. Das bedeutet: Jetzt ist die Gewalt gegen die Polizei das große Thema – und nicht die hohen Mieten.

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