Grüne wollen Klima-Ministerium

Nachrichten, 6. August 2021

Die Partei die Grünen haben einen Klima-Schutz-Plan vorgestellt. Darin steht auch: Die Partei will in einer möglichen neuen Bundes-Regierung ein Klima-Schutz-Ministerium schaffen. Das Ministerium soll viele Rechte bekommen. Daran gibt es Kritik.

Die Kandidatin von den Grünen für das Kanzler-Amt: Anna-Lena Baerbock. (picture alliance | dpa | Kay Nietfeld )

Wenn die Grünen in die neue Bundes-Regierung gewählt werden, wollen sie den Plan in den ersten 100 Tagen umsetzen. Das Klima-Schutz-Ministerium würde nach der Idee von den Grünen ein Veto-Recht bekommen. Das bedeutet: Es darf Gesetze stoppen, wenn die Gesetze gegen den Klima-Schutz sind. Die Grünen sagen: Bisher wird bei Gesetzen kaum auf Klima-Schutz geachtet. Umwelt-Verbände finden die Idee gut.

In anderen Parteien gibt es aber Kritik an dieser Idee. Der Kanzler-Kandidat von CDU und CSU ist Armin Laschet. Er sagt: Wir brauchen kein extra Klima-Ministerium. Er findet: Klima-Schutz muss in allen Ministerien eine Rolle spielen. Der Kanzler-Kandidat von der SPD ist Olaf Scholz. Er sagt: Klima-Schutz sollte im Kanzler-Amt gemacht werden.

In dem Sofort-Programm von den Grünen stehen auch schon bekannte Ideen. Die Grünen wollen zum Beispiel mehr erneuerbare Energien, also etwa Solar-Anlagen und Wind-Ränder. Sie wollen auch ein Tempo-Limit von 130 auf Auto-Bahnen und die Kohle-Kraft-Werke früher abschalten.

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