Hungers-Not in Madagaskar

Vermischtes, 25. Juni 2021

In Madagaskar haben sehr viele Menschen nichts oder nur sehr wenig zu essen. Immer mehr Menschen sterben deswegen. Madagaskar ist eine afrikanische Insel und eines der ärmsten Länder der Welt. Es gibt dort schon seit mehreren Jahren zu wenig zu essen.

Viele Kinder in Madagaskar haben kaum etwas zu essen. (Arduino Mangoni / WFP / dpa)

In diesem Jahr ist es aber besonders schlimm: Auf den Feldern ist viel zu wenig gewachsen. Auch die Vorräte der Familien sind aufgebraucht. Denn schon seit 5 Jahren fällt zu wenig Regen. Außerdem tragen Stürme Sand über die Felder. Das macht den Boden kaputt. Die Hilfs-Organisation „Ärzte ohne Grenzen“ fordert Geld von reicheren Ländern für Essens-Lieferungen.

Der Direktor des Welt-Ernährungs-Programms der UNO hat Madagaskar besucht. Er heißt David Beasley und sagt: Viele Familien essen schon seit Monaten nur rohe Kaktus-Früchte, Blätter und Heuschrecken. Viele schleppen sich mit letzter Kraft zu den Essens-Ausgaben der UNO. Er sagt auch: Die Trockenheit kommt durch den Klima-Wandel. Das ist ungerecht, weil Madagaskar nicht am Klima-Wandel schuld ist. Trotzdem leidet Madagaskar sehr unter den Folgen.

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