Impf-Woche gegen Corona

Nachrichten, 17. September 2021

In Deutschland gibt es viele Aktionen, damit sich mehr Menschen gegen das Corona-Virus impfen lassen. Eine Woche lang haben Ärzte und Ärztinnen zum Beispiel auch in Einkaufs-Zentren, auf Sport-Plätzen und an anderen Orten geimpft.

Auf dem Park-Platz von einem Super-Markt steht ein Impf-Bus (dpa/Julian Stratenschulte)

Die Städte hatten für die Impf-Woche verschiedene Ideen. Es gab zum Beispiel Impfungen in einer Straßen-Bahn und in einem Zoo. Bundes-Gesundheits-Minister Spahn hat gesagt: Jede weitere Impfung hilft dabei, dass wir sicherer in den Herbst gehen. Damit ist gemeint: Wenn mehr Menschen geimpft sind, wird die nächste Corona-Welle weniger schlimm. 

Wenn man nicht geimpft ist, wird manches in Zukunft schwieriger. So gibt es zum Beispiel neue Regeln für die Quarantäne. In manchen Bundes-Ländern ist es demnächst so: Wenn man nicht geimpft ist und in Quarantäne muss, dann bekommt man kein Geld mehr für die Arbeit. Bisher wurde der Lohn in diesem Fall weiter gezahlt. 

Außerdem gibt es an immer mehr Orten die 2G-Regel. Das bedeutet: Es dürfen zum Beispiel bei Veranstaltungen nur noch Geimpfte und Genesene mitmachen. Bisher gab es vor allem die 3G-Regel: geimpft, genesen oder getestet. Wer nicht geimpft ist, braucht dann einen Corona-Test. Aber überall wo 2G gilt, nützt der Test nichts mehr. 

Manche Politiker kritisieren diese Veränderungen. Sie sagen: Jeder soll selbst entscheiden, ob er die Impfung will. Wenn aber überall 2G gilt, dann ist es keine freie Entscheidung mehr, sondern fast schon ein Zwang.

www.nachrichtenleicht.de