Konjunktur-Programme für Unternehmen

Nachrichten, 20. März 2020

Wegen dem Corona-Virus sind viele Fabriken und Unternehmen geschlossen. Sie können keine Produkte verkaufen und verdienen kein Geld. Das ist schlecht. Ohne Geld droht den Unternehmen eine Pleite. In der ganzen Welt wollen die Regierungen das verhindern.

Autos stehen auf dem Autoterminal in Bremerhaven (picture alliance /dpa / Ingo Wagner)

In dem Land USA will der Präsident Donald Trump den Menschen Geld geben. Zu Beginn sollen es 250 Milliarden Dollar sein. Arbeiter sollen Geld bekommen, auch wenn sie wegen dem Coron-Virus krank sind.

In Deutschland gibt es so etwas schon lange. Man nennt es Lohn-Fort-Zahlung. Doch das hilft den Unternehmen nicht. Sie brauchen Geld, sonst müssen sie Arbeiter entlassen. Die Bundes-Regierung hat entschieden: Die Unternehmen bekommen das Geld, auch wenn die Menschen wenig oder gar nicht arbeiten. Das nennt man Kurz-Arbeiter-Geld. Die Bundesregierung will aber auch kleinen Unternehmen helfen – also zum Beispiel Handwerkern oder Menschen, die allein arbeiten.

Der Regierungs-Chef von dem Bundes-Land Bayern heißt Markus Söder. Er sagt. Das reicht nicht. Die Unternehmen brauchen nicht Kredite, sondern Bargeld. Um das Geld kümmert sich die Europäische Zentral-Bank. Sie will den anderen Banken ganz viel Geld geben: 750 Milliarden Euro. Das ist doppelt so viel Geld wie der Bundes-Finanzminister in einem Jahr in der Kasse hat. Mit dem Geld sollen die Geschäfts-Banken neue Kredite an die Unternehmen vergeben.

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