Korallen geht es schlecht

Vermischtes, 10. April 2020

In dem Land Australien gibt es ein berühmtes Korallen-Riff: Es heißt „Great Barrier Reef“. Den Korallen dort geht es so schlecht wie noch nie.

Normalerweise sind Korallen bunt – die Korallen auf dem Foto haben schon viel Farbe verloren. (AAP/ARC CENTRE OF EXCELLENCE)

Korallen sind Tiere, die so ähnlich wie Pflanzen am Meeres-Boden wachsen. Normalerweise sind Korallen sehr bunt. Ihre vielen Farben bekommen sie durch eine Art winzige Pflanzen, die auf den Korallen wachsen. Doch wenn das Wasser im Meer zu warm wird, lösen sich diese kleinen Pflanzen von den Korallen. Die Korallen werden dann weiß oder grau. Das nennt man Korallen-Bleiche. Die Korallen sterben, wenn die kleinen Pflanzen zu lange von ihnen wegbleiben.

Forscherinnen und Forscher sagen: Die Korallen-Bleiche am Great Barrier Reef ist so schlimm wie noch nie. In Australien war in den vergangenen Monaten Sommer. Seit vielen Jahren werden die Sommer in Australien und in anderen Ländern immer wärmer. Deshalb werden auch die Meere dort wärmer. Das nennt man Klima-Wandel. Forscher sagen: Wir müssen den Klima-Wandel stoppen, damit die Korallen überleben können. Dafür brauchen wir mehr Klima-Schutz.

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