Kritik an Kölner Kardinal

Nachrichten, 26. Februar 2021

In der Katholischen Kirche gibt es große Probleme. Immer mehr Menschen fordern: Die Katholische Kirche muss endlich alle Missbrauchs-Fälle vollständig aufklären. Kritik gibt es vor allem an dem Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki.

Kardinal Rainer Maria Woelki, Erzbischof von Köln (picture alliance / dpa / Oliver Berg)

Mit dem Thema Missbrauch haben sich auch die Bischöfe bei ihrer Frühjahrs-Versammlung beschäftigt. Der Vorsitzende von der Bischofs-Konferenz heißt Georg Bätzing. Er ist Bischof in Limburg.

Bätzing hat gesagt: Es ist schlimm, dass das Erz-Bistum in Köln die Missbrauchs-Fälle so langsam bearbeitet. Kritik gibt es vor allem an dem Kölner Kardinal Woelki. Viele Menschen fordern den Rücktritt von Woelki. Der Kölner Kardinal weigert sich, ein Gutachten über sexuellen Missbrauch zu veröffentlichen. Woelki hat nur gesagt, dass er Fehler gemacht hat. Er will ein neues Gutachten vorlegen. Einen Rücktritt lehnt er ab.

Seit mehr als 10 Jahren ist bekannt, dass Mitarbeiter von der katholischen Kirche Jungen und Mädchen aber auch erwachsene Menschen sexuell missbraucht haben. Unklar ist immer noch, wieviele Kinder missbraucht wurden und wer die Täter sind.

Im Kölner Erzbistum gibt es nun immer mehr Menschen, die deshalb aus der Katholischen Kirche austreten wollen.

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