Licht aus für den Klima-Schutz

Vermischtes, 3. April 2020

Auf der ganzen Welt gibt es jedes Jahr eine Aktion für den Klima-Schutz. Die Aktion heißt „Earth Hour“. Das ist Englisch und bedeutet „Stunde für die Erde“. Für eine Stunde haben jetzt wieder viele Städte und Menschen das Licht ausgemacht.

Das Brandenburger Tor in Berlin ist während der „Earth Hour“ dunkel. (dpa / Paul Zinken)

Mit dem Licht-Ausschalten soll nicht nur Energie gespart werden. Die Umwelt-Schutz-Gruppe mit dem Namen WWF organisiert die Aktion. Sie sagt: Die „Earth Hour“ ist vor allem ein Symbol. Mit dem Licht-Ausschalten soll gezeigt werden: Die Politik und die Menschen müssen mehr für den Klima-Schutz tun. Denn der Klima-Wandel geht noch immer weiter.

Viele Städte in Deutschland haben auch in diesem Jahr mitgemacht. Die Städte haben für eine Stunde das Licht an ihren berühmten Gebäuden ausgemacht, zum Beispiel am Brandenburger Tor in Berlin. 

Vor der Corona-Krise haben viele Menschen über den Klima-Schutz gesprochen. Jetzt wird mehr über das Corona-Virus gesprochen. Die Krise hilft aber auch dem Klima-Schutz: Wegen dem Corona-Virus fahren viel weniger Menschen Auto oder fliegen mit dem Flugzeug. Das ist gut für den Klima-Schutz. Aber Experten sagen: Nach der Corona-Krise werden die Menschen wieder viel Auto fahren und fliegen. Langfristig bleibt der Klima-Schutz deshalb wichtig. 

Klima-Schützer finden aber auch, dass man aus der Corona-Krise etwas lernen kann: Politikerinnen und Politiker machen gerade sehr schnell neue Gesetze. Die Klima-Schützer finden: Für den Klima-Schutz sollte man genauso schnell und entschlossen handeln.

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