Lufthansa gerettet?

Vermischtes, 26. Juni 2020

Wegen der Corona-Krise hat das Flug-Unternehmen Lufthansa große Probleme. Die Bundes-Regierung will der Lufthansa mit viel Geld helfen. Die EU-Kommission und die Lufthansa-Aktionäre haben der Hilfe zugestimmt. Damit kann eine Pleite von der Lufthansa vielleicht verhindert werden.

Wegen der Corona-Krise können viele Flugzeuge von der Lufthansa nicht fliegen. (imago)

Die Bundes-Regierung will der Lufthansa mit 9 Milliarden Euro helfen. Die Lufthansa hat um Hilfe gebeten. Sonst würden viele Arbeitsplätze wegfallen.

Die Manager von der Lufthansa haben sich auch mit den Gewerkschaften auf ein Spar-Paket geeinigt. Die Gewerkschaft von den Flug-Begleitern will auf Lohn-Erhöhungen verzichten. Die Lufthansa will Kündigungen für bis zu 22.000 Mitarbeiter vermeiden.

Die EU-Kommission hat der Hilfe unter bestimmten Bedingungen zugestimmt: Die Lufthansa muss zum Beispiel auf Lande-Rechte an Flughäfen verzichten. Das soll verhindern, dass die Lufthansa durch die Staats-Hilfe einen Vorteil gegenüber anderen Flug-Unternehmen hat.

Auch die Aktionäre haben der Hilfe zugestimmt. Zuletzt hatte ein Groß-Aktionär seine Zustimmung gegeben. Ihm gehören 13 Prozent von den Lufthansa-Aktien.

Die Aktie von Lufthansa hat in den vergangenen Monaten immer mehr an Wert verloren. Zuletzt ist die Lufthansa aus dem Aktien-Index-DAX an der Börse geflogen. Der DAX ist eine Art Liste mit den 30 größten und wichtigsten Unternehmen in Deutschland.

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