Menschen leiden unter Rassismus

Vermischtes, 25. Dezember 2020

Im Jahr 2020 ist in vielen Ländern Rassismus ein großes Thema gewesen. Menschen mit dunkler Haut-Farbe fordern: Wir wollen endlich gleich behandelt werden.

Washington: Demonstranten halten Plakate mit dem Gesicht von George Floyd hoch. (picture alliance / Associated Press / Carolyn Kaster)

In dem Land USA gab es im Mai 2020 einen Todesfall, der Menschen in der ganzen Welt empört hat. Ein Polizist hat einen Mann festgenommen. Der Polizist hat den Mann auf den Boden gedrückt und sich mehrere Minuten lang auf seinen Hals gekniet. Dadurch hat der Polizist den Mann umgebracht. Der Mann hieß George Floyd. Er hatte eine dunkle Haut-Farbe. Es ist nicht das 1. Mal, dass so etwas passiert ist. Der Tod von George Floyd wurde gefilmt und war im Internet zu sehen. Danach gab es viele Proteste. 

Demonstrantinnen und Demonstranten in vielen Ländern haben gesagt: Polizisten in den USA töten immer wieder schwarze Bürger. Das ist Rassismus. Denn Menschen mit dunkler Haut-Farbe werden viel härter behandelt. Das Motto von den Protesten hieß: „Black Lives Matter“ – das ist Englisch und bedeutet: Das Leben von Schwarzen ist wichtig. 

Auch in Deutschland wurde aus diesem Grund viel über Rassismus gesprochen. Schwarze Deutsche sagen: Auch hier haben wir nicht dieselben Rechte. Wir werden oft beleidigt oder ohne Grund von der Polizei kontrolliert. Auch gibt es viele Nachteile, zum Beispiel wenn man eine Wohnung oder eine Arbeit sucht. Rassismus betrifft außer schwarzen Deutschen auch viele andere Menschen in Deutschland. Sie merken, dass sie schlechter behandelt werden, zum Beispiel weil ihr Name ausländisch klingt oder weil sie ein Kopftuch tragen.

Rassismus ist nicht immer Absicht. Oft merken Menschen gar nicht, dass sie andere diskriminieren. Deshalb sagt die Bewegung „Black Lives Matter“: Wir müssen noch viel mehr über Rassismus aufklären.

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