Mund-Schutz gegen Corona-Virus

Vermischtes, 3. April 2020

Im Moment hat die ganze Welt ein Ziel: Möglichst wenige Menschen sollen sich mit dem Corona-Virus anstecken. Deshalb tragen jetzt immer mehr Menschen einen Mund-Schutz, auch in Deutschland. Doch es gibt Streit, ob ein Mund-Schutz wirklich hilft.

Eine Familie hat sich selbst Mund-Schutz-Masken genäht. (dpa)

Es gibt verschiedene Schutz-Masken für den Mund. Es gibt zum Beispiel dünne Masken. Sie sorgen dafür, dass beim Husten, Niesen oder Sprechen keine Spucke-Tröpfchen durch die Luft fliegen.

Das Corona-Virus ist auch in der Spucke von Menschen. In kleinen Tropfen kann das Virus von einem Menschen zum anderen fliegen. Im Moment tragen deshalb manche Menschen draußen dünne Masken über Mund und Nase. Experten sagen: Die dünnen Masken können andere Menschen vor dem Corona-Virus schützen. Aber die dünnen Masken schützen nicht den Menschen, der sie trägt.

Jetzt überlegen manche Menschen: Wenn alle eine dünne Maske tragen, sind dann alle geschützt? Die Stadt Jena hofft das und sagt: Man darf jetzt nur noch mit Maske auf die Straße gehen. In dem Land Österreich muss man eine Maske tragen, wenn man einkaufen geht. 

Es gibt noch andere Masken. Sie heißen FFP-Masken. Diese Masken sind dick und haben ein Ventil. Durch den dicken Stoff und das Ventil kann nur Luft ohne Viren zum Mund kommen. Diese dicken Masken schützen also viel besser.

Das Problem ist: Von den dünnen und von den dicken Masken gibt es im Moment zu wenige auf der ganzen Welt. Experten sagen: Zuerst müssen Ärztinnen und Ärzte die Masken bekommen. Denn sie arbeiten oft mit kranken Menschen zusammen. Auch andere Berufe brauchen die Masken dringend. Privat-Leute können selbst entscheiden, ob sie einen Mund-Schutz tragen wollen. Man kann ihn auch selbst machen, oder ein Hals-Tuch benutzen.

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