Neue Regeln bei Corona-Verstößen

Nachrichten, 28. August 2020

In Deutschland steigt die Zahl von Corona-Kranken weiter an. Die Bundes-Regierung und die Bundes-Länder haben sich jetzt auf Regeln geeinigt, wie die Zahl von den Corona-Kranken wieder sinken kann.

Wer keine Maske in der Bahn trägt, muss demnächst 50 Euro Strafe bezahlen. (picture alliance / dpa / Annette Riedl)

Bundes-Kanzlerin Angela Merkel hat sich dazu mit den Regierungs-Chefs von den Bundes-Ländern getroffen. Sie haben dann entschieden: Die Corona-Regeln sollen in allen Bundes-Ländern gleich sein. Wer zum Beispiel keine Gesichts-Maske in Bussen und Bahnen oder in Geschäften trägt, muss demnächst 50 Euro Strafe bezahlen. Eine Ausnahme gibt es nur für das Bundes-Land Sachsen-Anhalt.

Außerdem sollen Reisende aus einem Nicht-Risiko-Gebiet demnächst einen Corona-Test selbst bezahlen. Bisher war der Test kostenlos. In Bayern soll es weiter kostenlose Corona-Tests geben.

Große Veranstaltungen in Deutschland sollen bis zum Jahres-Ende verboten sein. An Familien-Feiern oder Partys sollen nicht mehr so viele Menschen teilnehmen. Bundes-Kanzlerin Merkel hatte eine Ober-Grenze von 25 Menschen empfohlen. Aber darauf haben sich die Bundes-Länder nicht geeinigt. In Berlin dürfen sich bis zu 500 Menschen treffen. In Bayern dürfen sich 100 Menschen treffen. 

Die neuen Regeln sind nur Empfehlungen. Die einzelnen Länder können selbst entscheiden, ob sie die Regeln anwenden.

Der Grund ist: die steigende Zahl von Corona-Kranken. Jeden Tag sagt das Robert Koch-Institut, bei wie vielen Menschen an einem Tag das Corona-Virus gefunden wurde. Die Zahl ist jetzt so hoch wie seit April nicht mehr. Das Robert Koch-Institut sagt: Etwas weniger als die Hälfte von den Corona-Kranken hat sich im Ausland angesteckt. Viele Menschen haben sich bei privaten Feiern angesteckt.

Wegen der Corona-Krise hat die Wirtschaft in Deutschland große Probleme. Viele Menschen können wegen der Corona-Krise nicht so arbeiten wie sonst. Sie verdienen weniger Geld. Die Bundes-Regierung gibt den Unternehmen und ihren Beschäftigten deshalb Geld dazu. Dieses Geld heißt Kurz-Arbeiter-Geld.

Mit dem Kurz-Arbeiter-Geld will die Bundes-Regierung verhindern, dass Unternehmen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entlassen müssen. Die Bundes-Regierung hat entschieden: Das Kurz-Arbeiter-Geld gibt es noch bis Dezember 2021. 

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