Neue Regeln für Corona-Impfung

Nachrichten, 11. Juni 2021

In Deutschland gibt es neue Regeln für Impfungen gegen das Corona-Virus. Das heißt: Es gibt keine Gruppen mehr, die vorgezogen werden. Ein Problem ist aber: Es gibt nicht ausreichend Impf-Stoff für alle.

Zuerst haben Ärztinnen und Ärzte alte Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen geimpft oder Personal in Kranken-Häusern oder Pflege-Heimen.

Jetzt können sich auch Jungen und Mädchen ab 12 Jahren impfen lassen. Die Expertinnen und Experten von der Ständigen Impf-Kommission empfehlen die Impfung aber nur für Kinder und Jugendliche mit bestimmten Krankheiten. Das sind zum Beispiel Lungen-Krankheiten oder Krebs oder wenn man sehr dick ist.

Die Impfungen gegen das Corona-Virus trägt der Arzt oder die Ärztin in einem gelben Impf-Pass ein. Ganz neu ist der Impf-Nachweis auf dem Handy. Ab Juli kann man dann mit diesem Impf-Nachweis auch in den Ländern von der Europäischen Union reisen. 

Die Politiker und Politikerinnen von den Regierungs-Parteien CDU und SPD streiten über die Corona-Masken. Der Grund: Die Bundes-Regierung hat am Anfang von der Corona-Krise Masken aus dem Land China gekauft. Diese Masken sind vielleicht nicht sicher. Bundes-Gesundheits-Minister Jens Spahn gehört zur CDU. Spahn wollte die Masken an Menschen mit Behinderung oder an obdachlose Menschen verschenken. Die SPD findet das schlimm. Spahn sagt aber: Die Masken sind sicher.

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