Proteste gegen Lager

Nachrichten, 28. Februar 2020

In dem Land Griechenland gibt es Streit über Flüchtlings-Lager. Einige von den Lagern sind auf Inseln im Mittel-Meer. Oft leben dort viel mehr Flüchtlinge als eigentlich geplant. Jetzt will die Regierung neue Lager bauen. Die Einwohner wollen das aber nicht.

In Griechenland gibt es Proteste gegen den Bau von neuen Flüchtlings-Lagern. (AFP / ARIS MESSINIS)

Es geht um die Inseln Lesbos, Chios und Samos. Dort kommen jeden Tag neue Flüchtlinge mit Booten an. Viele bleiben lange Zeit auf den Inseln. Aber es gibt nicht genug Platz in den Lagern. Deshalb ist die Situation für die Menschen dort schlecht. Es ist dreckig, und Krankheiten breiten sich leicht aus. 

Die Einwohnerinnen und Einwohner finden deshalb: Die griechische Regierung sollte die Lager schließen. Die Menschen sollten weggebracht werden: In andere Lager in Griechenland oder in andere EU-Staaten. Aber die Regierung plant das Gegenteil. Sie will neue Lager auf den Inseln bauen. Die neuen Lager sollen die alten ersetzen. Es gibt aber andere Regeln: Die Flüchtlinge sollen nicht einfach so aus den neuen Lagern raus gehen dürfen. 

Die Griechinnen und Griechen protestieren gegen die Pläne von der Regierung. Es gibt Streiks und Blockaden auf den Straßen. Außerdem gibt es Gewalt zwischen Demonstranten und der Polizei. 

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