Proteste im Libanon

Nachrichten, 14. August 2020

Nach der Explosion in dem Land Libanon gibt es Proteste gegen wichtige Politiker. Die Regierung ist zurückgetreten. Andere Länder wollen dem Land Geld geben, damit den Menschen geholfen werden kann.

Viele Menschen in Beirut sind wütend auf ihre Regierung. (imago / Hans Lucas)

Insgesamt 30 Länder haben entschieden: Wir geben zusammen mehr als 250 Millionen Euro. Mit dem Geld sollen zum Beispiel Medikamente gekauft werden, und etwas zu essen und zu trinken. Außerdem sollen Not-Unterkünfte für Menschen gebaut werden, die keine Wohnung mehr haben.

Die Politiker aus den anderen Ländern sagen auch: Im Libanon muss es politische Reformen geben. Außerdem muss aufgeklärt werden, wie diese Katastrophe passieren konnte.

Die Explosion war in Beirut. Das ist die Haupt-Stadt vom Libanon. Die Explosion hat große Teile von der Stadt zerstört. Mehr als 170 Menschen sind gestorben. Mehr als 6.000 Menschen sind verletzt. 

Viele Menschen im Libanon sind wütend auf ihre Regierung. Sie sagen: Die Politiker hätten die Katastrophe verhindern müssen. Sie haben das aber nicht gemacht. Deshalb sind sie schuld an dem Unglück. 

Die Regierung im Libanon ist inzwischen zurückgetreten. Weil es noch keine neue Regierung gibt, machen die alten Ministerinnen und Minister aber erst einmal weiter.

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