In der irakischen Haupt-Stadt hat es Proteste gegen die USA gegeben. (dpa-Bildfunk / Ameer Al Mohmmedaw )

Proteste in Bagdad

Nachrichten, 3. Januar 2020

In der Stadt Bagdad in dem Land Irak hat es Proteste gegen das Land USA gegeben. Viele Menschen haben vor der Botschaft von den USA demonstriert. Vorher hatte das US-Militär mehr als 20 irakische Kämpfer getötet.

Der Konflikt fing aber schon früher an. Irakische Kämpfer haben im Norden vom Irak mit Raketen geschossen. Die Raketen haben einen US-Bürger getötet. Danach hat das US-Militär eine irakische Miliz angegriffen. Miliz nennt man eine Gruppe von Kämpfern, die nicht zur Armee von einem Land gehört. Bei dem Angriff auf die Miliz starben mehr als 20 Kämpfer.

Darum waren viele Menschen im Irak wütend. Sie haben in der Haupt-Stadt Bagdad demonstriert. Sie wollten in die Botschaft von den USA. Sie haben Steine geworfen und Feuer gemacht. Das US-Militär hat Hubschrauber dorthin geschickt. Nach 2 Tagen haben die Demonstranten ihre Proteste vor der Botschaft beendet.

Um den Konflikt besser zu verstehen, muss man noch eines wissen: Viele Milizen im Irak werden von dem Nachbar-Land Iran unterstützt. Der Iran hat viel Einfluss im Irak. Das finden die USA nicht gut. Die USA und der Iran haben seit Jahren Streit.

www.nachrichtenleicht.de