Proteste in Guatemala

Nachrichten, 27. November 2020

In dem Land Guatemala in Mittel-Amerika gibt es Proteste gegen neue Finanz-Pläne. Viele Menschen gehen dagegen auf die Straße. Manche wenden auch Gewalt an: Sie haben das Parlament in Guatemala-Stadt angezündet.

Die Feuerwehr konnte den Brand löschen. Trotzdem hatten mehrere Menschen Rauch-Vergiftungen. Fast 50 Personen mussten ins Krankenhaus. 20 Menschen hat die Polizei festgenommen.

Der Präsident von Guatemala heißt Alejandro Giammattei. Er findet den Angriff auf das Parlament falsch. Er sagt: Die Bürger haben das Recht zu demonstrieren. Zerstörungs-Wut ist aber nicht in Ordnung.

Die Finanz-Pläne eines Landes nennt man auch Haushalt. In Guatemala sollte es weniger Geld für Bildung und Gesundheit geben. Das fanden viele Menschen ungerecht. Die Politiker wollen die Pläne nun ändern. Sie sagen: Wir wollen den sozialen Frieden sicherstellen.

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