Prozess nach Anschlag in Halle

Nachrichten, 24. Juli 2020

Nach dem rechts-extremen Terror-Anschlag in der Stadt Halle an der Saale hat der Gerichts-Prozess angefangen. Ein 28-jähriger Mann steht vor Gericht. Die Staats-Anwaltschaft sagt: Er hat 2 Menschen erschossen und wollte noch viel mehr Menschen töten.

Das Attentat von Halle wird vor Gericht besprochen. (picture alliance/Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/Pool/dpa)

Der Anschlag war im Oktober letzten Jahres. Die Staats-Anwaltschaft ist sich sicher, dass der Angeklagte schuldig ist. Er soll versucht haben, in eine Synagoge hineinzukommen.

Eine Synagoge ist das Gebets-Haus von Menschen mit jüdischem Glauben. Sie haben an dem Tag einen wichtigen Feier-Tag gefeiert. Deshalb war die Synagoge sehr voll. Die Staats-Anwaltschaft sagt: Wir glauben, der Mann ist rechts-extrem. Er wollte möglichst viele Jüdinnen und Juden töten, weil er schlecht über sie denkt. 

Der Mann hatte Schuss-Waffen dabei. Aber die Tür von der Synagoge war verriegelt. Dann hat er 2 Menschen erschossen, eine Frau auf der Straße und einen Mann in einem Schnell-Restaurant. Der Mann hat auch ein Video von seiner Tat gemacht. Das Video hat er ins Internet gestellt. Dieses Video hat sich das Gericht jetzt angesehen und auch viele Leute befragt, die alles gesehen haben. Bis ein Urteil fällt, wird es noch einige Monate dauern.

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