Schweiz stoppt Verhandlungen

Nachrichten, 28. Mai 2021

Die Schweiz und die Europäische Union (EU) wollten eigentlich enger zusammenarbeiten. Sie haben viele Jahre verhandelt Jetzt hat die Schweiz die Verhandlungen beendet und gesagt: Wir können uns mit der EU nicht einigen.

Zwischen der EU und der Schweiz wird es kein Rahmen-Abkommen geben. (Michael Stahl/epa/dpa)

Die EU und die Schweiz haben seit dem Jahr 2014 verhandelt. Das Ziel war ein sogenanntes „Rahmen-Abkommen“. Zwischen der Schweiz und der EU gibt es viele Verträge. Die Verträge sollten in dem Rahmen-Abkommen zusammengefasst werden. Das sollte die Zusammenarbeit leichter machen.

Der Außenminister von der Schweiz, Ignazio Cassis, hat aber gesagt, es hat in wichtigen Fragen keine Einigung gegeben. Zum Beispiel wie man einen Streit schlichtet und wie man die hohen Schweizer Löhne schützen kann. Außerdem gibt es in Schweiz Kritik an einer zu engen Zusammenarbeit mit der EU.

Die EU betont, wenn die Schweiz eng mit uns zusammenarbeiten will, muss es gleiche Bedingungen geben. Dazu war das Rahmen-Abkommen wichtig. Ohne das Rahmen-Abkommen gibt es keine neuen Verträge mehr mit der Schweiz. Die Zusammenarbeit wird jetzt schwieriger.

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