Sorge um Afghanistan

Nachrichten, 3. September 2021

Die letzten ausländischen Soldatinnen und Soldaten haben das Land Afghanistan verlassen. Jetzt regiert überall die Taliban-Miliz. Die Vereinten Nationen fürchten: Vielen Menschen in Afghanistan wird es schlechter gehen.

Die Taliban regieren in Afghanistan. Damit verändert sich das Leben dort stark. (AFP / HOSHANG HASHIMI)

Die Vereinten Nationen warnen: Bald gibt es nicht mehr genug Nahrung für alle Menschen. Denn es gibt eine schwere Dürre. Die Vereinten Nationen haben alle Länder dazu aufgerufen, Geld zu spenden. Viele Menschen versuchen, aus Afghanistan zu fliehen. Es gibt keine ausländischen Soldatinnen und Soldaten mehr, die sie schützen können.

Alle Länder haben ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bis zum Ende vom Monat August aus dem Land geholt. Und sie haben Afghaninnen und Afghanen mitgenommen, die für die Länder gearbeitet haben. Aber nicht alle dieser Menschen haben es geschafft, rechtzeitig am Flughafen in der Haupt-Stadt Kabul zu sein. Denn dort war ein großes Chaos. Und die Taliban haben viele Menschen nicht durchgelassen.

Jetzt weiß man nicht, was mit den Menschen passiert. Sie haben Angst, dass die Taliban sie töten. Denn die Taliban sind radikale Islamisten. Sie töten oder verhaften Menschen, zum Beispiel, wenn die sich für Menschen-Rechte oder Gleich-Berechtigung von Frauen und Männern einsetzen.

Die deutsche Regierung hat angekündigt: Wir helfen den Menschen in Afghanistan. Auch andere Länder wollen noch Menschen aus dem Land herausholen. Aber es ist noch nicht klar, wie das passieren soll. Denn das geht nur, wenn die Taliban das erlauben.

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