Sorge um Flüchtlinge

Nachrichten, 27. März 2020

Das neue Corona-Virus ist in manchen Ländern besonders gefährlich. Zum Beispiel in Syrien. Dort ist seit vielen Jahren Bürger-Krieg. Es gibt nicht mehr viele Kranken-Häuser.

In Syrien leben viele Menschen in Flüchtlings-Lagern. Es gibt dort nicht genug Kranken-Häuser. (imago/ZUMA Wire/Juma Mohammad )

Die Vereinten Nationen warnen: Vielen Menschen in Syrien leben unter sehr schlechten Bedingungen. Es gibt ein großes Gebiet, wo die Rebellen die Macht haben. Das ist die Region um die Stadt Idlib. Dorthin sind sehr viele Menschen geflohen. Es gibt aber nicht genug Essen und genug Wohnungen. Und es gibt nicht genug medizinische Hilfe für Kranke. Die meisten Kranken-Häuser arbeiten nicht mehr. Die Vereinten Nationen sagen: Damit sich nicht so viele Menschen mit dem Corona-Virus anstecken, muss es eine Waffen-Ruhe im ganzen Land geben. 

Viele Syrerinnen und Syrer sind auch in andere Länder geflohen. Dort leben sie in Flüchtlings-Lagern. In diesen Lagern ist die Situation auch schwierig. Die Organisation „Mission Lifeline“ sagt: In dem Lager Moria auf der Insel Lesbos in Griechenland ist es besonders schlimm. Weil: Es gibt kein frisches Wasser mehr für die Menschen. Sie können sich nicht mehr richtig waschen. Deshalb brechen Krankheiten aus.

Die Organisation meint: Wenn es dort einen Menschen mit dem Corona-Virus gibt, kann er sehr schnell andere anstecken. Denn in Moria leben viel mehr Menschen als geplant, sie haben nur sehr wenig Platz. Auch in anderen Flüchtlings-Lagern auf der Welt gibt es jetzt große Angst vor dem Virus.

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