Streit um Demonstration

Nachrichten, 13. November 2020

In der Stadt Leipzig haben mindestens 20.000 Menschen gegen die Corona-Regeln demonstriert. Die Polizei hat die Demonstration abgebrochen, weil viele Menschen keinen Mund-Schutz getragen haben. Die Demonstranten haben dann Polizisten und Journalisten angegriffen.

Die Organisation „Querdenken“ hat die Demonstration organisiert. Am Anfang war die Demonstration friedlich. Die Polizei hat die Demonstration aber beendet, weil Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu eng zusammen standen und keine Gesichts-Maske getragen haben. 

Politikerinnen und Politiker sagen nun: Es war falsch, dass die Demonstration erlaubt war. Sie meinen: Wenn Teilnehmer die Regeln verletzen, kann sich das Corona-Virus schneller ausbreiten. Einige Politiker meinen: Solche Demonstrationen soll es in Zukunft nicht mehr geben.

In einem Stadt-Teil von Leipzig gab es an dem Samstag auch Gewalt. Dort hatten Links-Extremisten Feuer angezündet, Scheiben eingeschlagen und die Polizei angegriffen. Ob die Vorfälle etwas mit der Demonstration gegen die Corona-Regeln zu tun haben, weiß man im Augenblick noch nicht.

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