Streit um Impf-Stoff

Nachrichten, 29. Januar 2021

Astra-Zeneca ist ein Corona-Impf-Stoff-Hersteller aus den Ländern Groß-Britannien und Schweden. Nun gibt es Streit zwischen Astra-Zeneca und der Europäischen Union über die Lieferung von dem Corona-Impf-Stoff.

Astra-Zeneca hat gesagt: Im Februar und März können wir nur 31 Millionen Impf-Stoff-Dosen liefern. Der Grund ist ein Problem mit Fabriken in Europa. Astra-Zeneca hat auch noch Fabriken in Groß-Britannien. Dort gibt es keine Liefer-Probleme.

Die Europäische Union erklärt: Astra-Zeneca sollte aber 80 Millionen Impf-Stoff-Dosen liefern. Das ist in dem Vertrag vereinbart. Das Unternehmen sagt: Das ist falsch. Es gibt keine Vereinbarung über eine genaue Menge.

Die Europäische Union ist verärgert darüber, dass Astra-Zeneca Impf-Stoff an Groß-Britannien aber nicht in der vereinbarten Menge an die EU liefert. Jeden Tag sterben in der EU viele Menschen durch eine Ansteckung mit dem Corona-Virus. Die Europäische Union hat vor der Herstellung von dem Impf-Stoff schon sehr viel Geld an Astra-Zeneca bezahlt. 

Es gibt außerdem eine Diskussion darüber, wie sicher der Impf-Stoff von Astra-Zeneca gegen das Corona-Virus wirkt. Deutsche Behörden haben empfohlen: Nur Menschen von 18 bis 64 Jahren sollen den Impf-Stoff von Astra-Zeneca erhalten. Besonders viele Corona-Tote gibt es in der Alters-Gruppe der Menschen über 80 Jahre.

Inzwischen gibt es auch Probleme mit den Impf-Terminen gegen das Corona-Virus in Deutschland. Die Impfungen für die Gruppe der über 80-Jährigen haben noch nicht in allen Bundes-Ländern begonnen. Die Termin-Vergabe war zum Teil chaotisch.

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