Streit um Impfungen

Nachrichten, 6. August 2021

In Deutschland lassen sich immer weniger Menschen gegen das Corona-Virus impfen. Deshalb gibt es jetzt Streit. Es geht darum, wie man die ungeimpften Menschen dazu bekommt, sich impfen zu lassen.

Eine Kinder-Ärztin impft einen Jungen. (picture alliance/dpa / David Young)

Es ist wichtig, dass möglichst viele Menschen gegen das Corona-Virus geimpft sind. Erst dann kann man die Verbreitung von dem Virus stoppen. Manche Expertinnen und Experten sagen: Es müssen fast alle Menschen in Deutschland geimpft sein. Im Moment haben gut 60 Prozent mindestens eine Impf-Dosis bekommen.

Es gibt verschiedenen Ideen, wie man Menschen zum Impfen bekommt. Einige sagen: Wir müssen die Regeln so machen, dass Geimpfte viele Vorteile haben. Das könnte heißen: Vielleicht dürfen irgendwann nur noch Geimpfte ins Restaurant, Kino oder auf Konzerte. Eine andere Idee ist: Wir brauchen eine Impf-Pflicht, zumindest für Berufe mit vielen Kontakten. Das wären zum Beispiel Lehr-Kräfte oder Pflege-Kräfte. Manche wollen auch Anreize für die Impfungen schaffen, zum Beispiel Geld oder gratis Essen. Viele sagen aber auch: Wir müssen einfach nur besser erklären, warum die Impfungen gut sind und sicher sind.

Es gibt noch einen Streit. Dabei geht es um Impfungen für Kinder und Jugendliche. Genauer gesagt: um Impfungen für Menschen zwischen 12 und 17 Jahren. Eigentlich macht in Deutschland die Ständige Impf-Kommission die Regeln für Impfungen. Die Impf-Kommission empfiehlt die Impfung für Kinder und Jugendliche bisher nur für kranke Kinder. Sie sagt: Uns fehlen noch Daten, ob die Impfung sicher und gut ist für Kinder. Jetzt haben aber die Gesundheits-Minister in Deutschland gesagt: Kinder und Jugendliche sollen sich jetzt überall impfen lassen können.

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