Strenge Regeln für Schlacht-Betriebe

Nachrichten, 31. Juli 2020

Für Schlacht-Betriebe in Deutschland soll es strengere Regeln geben. Das hat die Bundes-Regierung beschlossen. Die Betriebe dürfen keine Leih-Arbeiter mehr beschäftigen.

Fleisch-Betriebe sollen strenger kontrolliert werden. (dpa / Bernd Thissen )

Leih-Arbeit heißt: Jemand ist bei einem Unternehmen angestellt. Dieses Unternehmen verleiht seine Leute an andere Firmen. Leih-Arbeiter bekommen meistens wenig Geld.

Die Bundes-Regierung will auch, dass die Arbeits-Bedingungen in Schlacht-Betrieben besser werden. Die neuen Regeln sollen ab dem 1. April 2021 gelten. Es gibt schon lange Zeit Kritik an den harten Arbeits-Bedingungen in Schlacht-Betrieben. 

Es ist oft zu eng in den Fabriken. Die Beschäftigten wohnen meistens mit mehreren anderen zusammen in einem Zimmer. Sie bekommen auch nicht viel Geld für ihre Arbeit. Viele von den Beschäftigten kommen aus Ost-Europa.

In mehreren Schlacht-Betrieben gab es viele Corona-Fälle. Deshalb sind die schlechten Arbeits-Bedingungen besonders aufgefallen.

Die neuen Regeln sollen streng überwacht werden. Wer dagegen verstößt, muss ein Buß-Geld bezahlen. Die Eigentümer von den Schlacht-Betrieben sind gegen die neuen Gesetze. Sie halten die Gesetze für zu streng. 

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