Strengere Regeln gegen Corona

Nachrichten, 16. Oktober 2020

In Deutschland stecken sich immer mehr Menschen mit dem Corona-Virus an. Die Bundes-Kanzlerin und die Chefs von den Bundes-Ländern haben darum neue Regeln beschlossen. Das bedeutet: Die Menschen in Deutschland müssen sich wieder auf mehr Einschränkungen im Alltag einstellen.

In Deutschland gibt es immer mehr Corona-Fälle. (dpa-Bildfunk / Sebastian Gollnow)

Die Bundes-Kanzlerin heißt Angela Merkel. Sie sagt: Die Lage in der Corona-Krise ist ernst. Das heißt: Es gibt wieder einige tausend neue Fälle pro Tag. Mehr Menschen werden krank. Die Kanzlerin und die Regierungs-Chefs von den Bundes-Ländern haben darum neue Regeln beschlossen.

Wenn es zum Beispiel in einer Stadt viele Infektionen gibt, dürfen nur noch 10 Menschen zusammen feiern. Dann soll es auch eine Sperr-Stunde für Restaurants und Kneipen geben. Sperr-Stunde heißt: Ein Restaurant muss früher als sonst schließen, zum Beispiel schon um 23 Uhr. Viele Gast-Stätten haben normalerweise länger geöffnet. Es soll auch verboten sein, nach der Sperr-Stunde noch Alkohol zu verkaufen. Außerdem müssen Menschen an mehr Orten einen Mund-Nasen-Schutz tragen.

Die Bundes-Länder konnten sich in einer Sache nicht einigen. Es geht um das Beherbergungs-Verbot. Das bedeutet: In manchen Bundes-Ländern ist es verboten, Urlaub zu machen. Das Verbot gilt für Menschen, die aus Risiko-Gebieten kommen. So nennt man eine Gegend mit vielen Corona-Fällen. Wer trotzdem in einer anderen Gegend ins Hotel will, muss einen negativen Corona-Test haben. Das heißt: Er oder sie muss beweisen können, das Virus nicht zu haben. Hier gibt es aber vorerst keine Regeln, die für ganz Deutschland gelten. 

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