Tote in Myanmar

Nachrichten, 12. März 2021

In dem Land Myanmar in Asien protestieren die Menschen seit Wochen gegen den Militär-Putsch. In den vergangenen Tagen hat es bei den Protesten wieder mehrere Tote gegeben. Die Soldaten gehen mit Gewalt gegen die Demonstrierenden vor.

In dem Land Myanmar gibt es seit Wochen Proteste gegen den Militär-Putsch. (dpa /AP)

In der Stadt Myaing sind mehrere Menschen gestorben, aber auch in anderen Orten. Zum Beispiel in Yangon. Augen-Zeugen sagen, dass die Soldaten immer härter gegen die Menschen vorgehen und manchmal sogar auf sie schießen. Hilfs-Organisationen sagen, dass bei den Demonstrationen schon mehr als 60 Menschen gestorben sind. Etwa 2.000 wurden ins Gefängnis gesteckt. 

Politikerinnen und Politiker und Organisationen in aller Welt sagen, dass die Gewalt endlich aufhören muss. Sie finden, dass das Militär in Myanmar sich zurückhalten soll. Das Militär hat am 1. Februar die Regierung abgesetzt und die Macht in dem Land in Süd-Ost-Asien übernommen. Das Militär hat viele Politikerinnen und Politiker festgenommen. Die neuen Macht-Haber sagen: Bei der Wahl im November 2020 hat es Betrug gegeben. Beweise hat das Militär dafür nicht geliefert.

Bei der Wahl hat die Partei von der Politikerin Aung San Suu Kyi gewonnen. Sie ist in Myanmar eine wichtige Politikerin und sehr beliebt. Das Militär will Aung San Suu Kyi vor Gericht stellen. Die Demonstrierenden fordern ihre Freilassung.

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