Urteile gegen Islamisten

Nachrichten, 26. Februar 2021

In Deutschland hat es wichtige Urteile gegen zwei Islamisten gegeben. In der Stadt Celle wurde ein Mann vom Gericht verurteilt, weil er die Terror-Organisation IS unterstützt hat.

Der Mann kommt aus dem Land Irak und nennt sich Abu Walaa. Er muss jetzt für 10,5 Jahre ins Gefängnis. Das Gericht hat gesagt: Der 37-Jährige hat junge Menschen vor allem im Ruhr-Gebiet und in Niedersachsen in Kampf-Gebiete von dem IS geschickt. Drei andere Angeklagte müssen auch für mehrere Jahre ins Gefängnis. Der Gerichts-Prozess hat fast 3,5 Jahre gedauert.

In Kobenz hat ein Gericht einen Mann aus dem Land Syrien verurteilt. Er muss für 4,5 Jahre ins Gefängnis. Das Gericht hat gesagt: Er hat in syrischen Gefängnissen dabei geholfen, dass Menschen gefoltert wurden. Der Mann hat für den syrischen Geheim-Dienst gearbeitet.

Der deutsche Außen-Minister heißt Heiko Maas. Er findet das Urteil gut und hat gesagt: Zum ersten Mal wird ein Verantwortlicher für seine Taten und für Folter in syrischen Gefängnissen bestraft. Dass der Prozess in Deutschland stattfindet, liegt am Völker-Strafrecht. Danach dürfen auch Taten verhandelt werden, die keinen direkten Bezug zu Deutschland haben.

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