Viele Anrufe wegen Diskriminierung

Vermischtes, 14. Mai 2021

Die Anti-Diskriminierungs-Stelle von der Bundesregierung hat einen wichtigen Job. Sie berät Menschen, die wegen ihrer Hautfarbe oder einer Behinderung schlecht behandelt werden. In der Corona-Pandemie hat sie besonders viel zu tun.

Das ist das Schild von der Anti-Diskriminierungs-Stelle von der Bundesregierung. (imago stock&people)

Die Anti-Diskriminierungs-Stelle hat im letzten Jahr viel mehr Anfragen und Beschwerden bekommen als sonst. Sie hat deshalb sogar die Beratung am Telefon vorerst ganz eingestellt.  

Der Anstieg hängt auch mit der Corona-Krise zusammen. Es gab fast 2.000 Anfragen zur Pandemie. Dabei ging es meist um die Masken-Pflicht. Viele Menschen mit Behinderung haben sich gemeldet. Sie durften ohne Maske nicht in ein Geschäft – obwohl sie eine Bescheinigung von einem Arzt hatten. 

Auch die Beschwerden wegen rassistischer Diskriminierung werden immer mehr. Sie machen inzwischen ein Drittel von den Fällen aus. Der Leiter von der Stelle sagt: Die Menschen sind aufmerksamer. Und sie sind nicht mehr bereit, solche Ungleich-Behandlungen hinzunehmen. Aber er sagt auch: Es gibt eine „Verrohung“ in der Gesellschaft. Das heißt: Manche Menschen beleidigen andere mehr als sonst.

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