Viele Menschen in Kurz-Arbeit

Nachrichten, 1. Mai 2020

Wegen der Corona-Krise können viele Menschen im Moment nicht arbeiten. Damit die Menschen nicht entlassen werden, gibt es in Deutschland Kurz-Arbeit. Kurz-Arbeit nutzen gerade so viele Firmen wie noch nie.

In vielen Büros gibt es wegen der Corona-Krise kaum Arbeit. (Jussi Nukari / dpa)

Kurz-Arbeit bedeutet: Es gibt in einer Firma nicht genug Arbeit für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Deshalb bleiben einige oder sogar alle zu Hause oder arbeiten nur wenig. Sie werden aber nicht gekündigt.

Damit ihre Firma nicht so viele Kosten hat, gibt der Staat Geld. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bekommen dann etwas weniger Geld als sonst. Wenn es den Firmen besser geht, kommen die Beschäftigten zurück und bekommen ihr volles Gehalt. Wegen der Corona-Krise haben Firmen für 10 Millionen Menschen Kurz-Arbeit beantragt.

Es gibt nun Diskussionen, wie man der Wirtschaft helfen kann. Einige Vorschläge sind: Man kann den Bürgern Gutscheine geben, damit sie mehr einkaufen gehen. Oder der Staat gibt Geld dazu, wenn jemand ein bestimmtes Produkt kauft, zum Beispiel ein Auto.

Bundes-Kanzlerin Merkel und viele andere sagen: Wenn wir jetzt Geld in die Wirtschaft geben, müssen wir damit auch den Klima-Schutz fördern. Denn der Klima-Wandel ist eine größere Krise als die Corona-Krise. Ein Vorschlag: Wenn der Staat Geld für den Auto-Kauf gibt, dann zum Beispiel nur für umwelt-freundlichere Elektro-Autos.

www.nachrichtenleicht.de