Waffen-Stillstand in Berg-Karabach

Nachrichten, 13. November 2020

Seit langem streiten sich die Länder Armenien und Aserbaidschan um eine Berg-Region. Lange hat es Kämpfe gegeben. Jetzt gibt es ein Abkommen, das Frieden bringen soll.

Menschen in Armenien protestieren gegen die Waffen-Ruhe. (imago/Stanislav Krasilnikov)

Die Region heißt Berg-Karabach. Sie gehört zu Aserbaidschan. Aber in Berg-Karabach wohnen vor allem Armenier. Berg-Karabach hat sich selbst zu einer Republik ernannt. Für Armenien und Aserbaidschan hat die Region geschichtliche Bedeutung. Auch die Religion spielt eine Rolle. Aserbaidschan ist islamisch geprägt. Die Armenier in Karabach sind Christen.

In den vergangenen Wochen hat es wieder heftige Kämpfe gegeben. Viele Menschen sind gestorben. Armenien hat gesagt: Aserbaidschan hat uns den Krieg erklärt. Aserbaidschan macht dagegen Armenien für die Gewalt verantwortlich.

Nun gibt es einen Waffen-Stillstand. Dafür muss Armenien einige Gebiete an Aserbaidschan abgeben. In Armenien finden das einige Menschen nicht gut. Deshalb gibt es jetzt Proteste gegen die Regierung in Armenien. Einige Menschen sagen: Wir sollten weiter um die Gebiete kämpfen. Es gibt aber auch viele Menschen, die sagen: Wir brauchen jetzt endlich Frieden.

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