Warn-Streiks für mehr Geld

Vermischtes, 25. September 2020

In Behörden, in Kinder-Tagesstätten oder bei der Müll-Abfuhr gibt es Warn-Streiks. Die Gewerkschaften Verdi und der Beamten-Bund haben zu den Warn-Streiks im öffentlichen Dienst aufgerufen. Sie wollen, dass die 2,3 Millionen Beschäftigten fast 5 Prozent mehr Geld verdienen.

In Augsburg nehmen Mitarbeiter von der Stadt am Warn-Streik teil. (dpa/ Karl-Josef Hildenbrand)

Außerdem wollen die Gewerkschaften, dass die Arbeits-Zeit in Ost-Deutschland und in West-Deutschland gleich ist. Im Bundes-Land Baden-Württemberg hat es Warn-Streiks bei der Müll-Abfuhr gegeben. Im Bundes-Land Hessen haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kranken-Häusern, in Pflege-Heimen und in Behinderten-Einrichtungen gestreikt. Streiks soll es auch in Niedersachsen und Schleswig-Holstein geben.

Horst Seehofer ist Bundes-Innen-Minister. Er ist der Verhandlungs-Führer für die Arbeit-Geber beim Bund. Seehofer hat erklärt: Die Gewerkschaften wollen zu viel Geld. Mitte Oktober will Seehofer bei den Gehalts-Verhandlungen ein Angebot vorlegen.

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