Weniger Insekten und Vögel

Vermischtes, 22. Mai 2020

In Deutschland gibt es immer weniger Insekten und Vögel. Das steht in einem Bericht von Bundes-Umwelt-Ministerin Svenja Schulze. Das größte Problem für die Tiere ist die Land-Wirtschaft.

Auf den Feldern in Deutschland gibt es immer weniger Schmetterlinge. (Deutschlandradio / Ellen Wilke)

Vor allem gibt es immer weniger Schmetterlinge. Der Grund: Die Schmetterlinge brauchen Blüten auf den Wiesen und Feldern. Wegen der Pflanzen-Schutz-Gifte in der Land-Wirtschaft gibt es nicht mehr so viele Blumen. Aber auch bestimmte Vogel-Arten sind weniger geworden: Dazu gehören die Reb-Hühner oder Kiebitze.

In den Wäldern und Wohn-Siedlungen ist es dagegen etwas besser geworden: Dort leben wieder mehr Vögel. Die Bundes-Regierung und die Bundes-Länder veröffentlichen alle 6 Jahre einen Bericht über die Umwelt.

Die EU-Kommission plant mehr Gebiete für den Natur-Schutz. Bis 2030 will die Europäische Union ein Drittel von der Fläche auf dem Land und dem Meer schützen. Die Bauern sollen weniger Pflanzen-Schutz-Mittel auf den Feldern benutzen. Die Bauern sollen ein Viertel von den Feldern in der EU umwelt-freundlich bearbeiten.

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