Wieder schwarzer US-Bürger getötet

Nachrichten, 19. Juni 2020

In dem Land USA hat die Polizei wieder einen Mann mit schwarzer Haut-Farbe getötet. Diesmal ist es in der Stadt Atlanta passiert. In vielen Städten protestieren die Menschen weiter gegen Polizei-Gewalt und Rassismus.

In Atlanta hat ein weißer Polizist den schwarzen Restaurant-Mitarbeiter Rayshard Brooks erschossen. Brooks war 27 Jahre alt. Er hatte Alkohol getrunken und ist in seinem Auto eingeschlafen. Der Polizist wollte ihn deshalb festnehmen und ihm Hand-Schellen anlegen. Aber Brooks hat dem Polizisten einen Elektro-Schocker weggenommen und ist weggerannt. Der Polizist hat ihm mit seiner Pistole in den Rücken geschossen. 

Der Polizist ist jetzt wegen Mordes angeklagt. Die Polizei-Chefin von Atlanta ist zurückgetreten. Sie sagt: Der Polizist hätte Brooks nicht erschießen dürfen. 

Viele Menschen sind über die Tat entsetzt. Sie protestieren in Atlanta und anderen Städten. Sie sagen: Die Polizei hat schon viel zu viele unbewaffnete schwarze Männer getötet. Das muss aufhören. 

Vor wenigen Wochen hatte ein Polizist in der Stadt Minneapolis George Floyd getötet. Auch dieser Polizist ist wegen Mordes angeklagt. Der Tod von George Floyd hat in der ganzen Welt Proteste ausgelöst. Auch in Deutschland gab es deshalb Demonstrationen gegen Rassismus.

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